Presseausweise

Der neue bundeseinheitliche Presseausweis kommt – jetzt beantragen!

Die Innenministerkonferenz und Trägerverein des Deutschen Presserates haben im Dezember 2016
die Wiedereinführung eines geschützten, bundeseinheitlichen Presseausweises mit Unterschrift des
Vorsitzenden der Innenministerkonferenz ab 2018 beschlossen, diesen hat es seit 2008 nicht mehr
gegeben.

Der Presseausweis wird durch diesen Vermerk wieder deutlich aufgewertet. Der bundeseinheitliche
Presseausweis mit IMK-Signum soll es Journalistinnen und Journalisten erleichtern, sich gegenüber
Behörden und Polizei als anerkannte Vertreterin bzw. anerkannter Vertreter der Presse auszuweisen.

Auf der Rückseite des Ausweises finden Sie den Vermerk der Innenministerkonferenz.

Die Ausstellung des bundeseinheitlichen Presseausweises erfolgt nach einheitlichen Verfahren nur
durch sechs Medienverbände, die von der „Ständigen Kommission“ des Deutschen Presserates
als ausgabeberechtigt anerkannt sind. Im Einzelnen sind dies:

•    Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bzw. dessen
     Landesverbände, darunter der ZVNRW

•    Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Ver.di (dju)
•    Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
•    Freelens
•    Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS)
•    Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)

Der Ausweis wird nach wie vor als stabile Plastikkarte im Scheckkartenformat ausgegeben. Dieser gilt für das aufgedruckte Kalenderjahr.

Vorteile eines Presseausweises

Der Presseausweis dient hauptberuflichen Journalisten als Nachweis Ihrer journalistischen Tätigkeit und bietet ihnen u.a. eine Vielzahl folgender Vorteile:

   Informationen von Behörden: Mit dem Presseausweis können Journalisten gegenüber
    Behörden nachweisen, dass Sie  hauptberuflich als Journalist tätig sind und
    sich akkreditieren.
 
   Zutritt zu gesperrten Bereichen: Der Presseausweis erleichtert Journalisten den Zutritt
    und die Akkreditierung zu Bereichen, die für Publikum gesperrt sind.

   Akkreditierung für Messen/Unternehmen: Viele Messegesellschaften verlangen den
    Presseausweis für die Vergabe von Akkreditierungen. Den Veranstaltern der Messe
    wird garantiert, dass es sich um hauptberufliche Journalisten handelt.

Wer kann den Presseausweis beim ZVNRW beantragen?

Der Zeitungsverlegerverband Nordrhein-Westfalen e.V. (ZVNRW) ist ausstellungsberechtigt für Redakteure und freiberuflich tätige Journalisten im Land Nordrhein-Westfalen.
Maßgeblich ist der Sitz des Arbeitgebers bzw. bei freien Journalisten der Wohnsitz.

Bei freien Journalisten und allen nicht in unseren Mitgliedsverlagen fest angestellten Redakteuren erheben wir nachstehende Gebühren:

    73,11 € netto = 87,00 € brutto für den Presseausweis
    10,08 € netto = 12,00 € brutto für das PKW-Schild
    36,56 € netto = 43,50 € brutto für Zweitausstellungen
      aufgrund Verlust, Diebstahl, Umzug, Namen/Adressänderung

Grundsätze zur Ausgabe von Presseausweisen

Es gilt folgende Richtlinie für die Ausgabe: 

Die ausstellungsberechtigten Verbände legen an die Ausgabe von Presseausweisen einen strengen Maßstab an. Die Ausweise dürfen nur an hauptberuflich tätige Journali­sten
ausgegeben werden, die eine verantwortliche, im öffentlichen Interesse liegende journalistische Tätigkeit ausüben. An Personen, die diese Tätigkeit nur gelegentlich ausüben,
wird ein Presseausweis nicht erteilt. Hauptberuflich tätig sind nur solche Journalisten,die ihren Lebensunterhalt überwiegend aus journalistischer Tätigkeit erzielen.
Grundsätzlich keinen Presseausweis erhalten demnach Personen, die nur nebenberuflich, gelegentlich oder unentgeltlich journalistisch arbeiten.

Personen, die die Voraussetzungen für die Erteilung des einheitlichen Presseausweises nicht erfüllen oder deren publizistische Tätigkeit laufend oder sonst schwerwiegend
gegen gesetzliche Bestimmungen verstößt, die dem Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland dienen, erhalten keinen Presseausweis.

Sofern die Voraussetzungen für eine Erteilung des einheitlichen Presseausweises nicht mehr vorliegen, soll der einheitliche Presseausweis durch den ausstellenden Verband
wieder entzogen werden. Daneben kann der ausstellende Verband den Presseausweis aus wichtigem Grund, z.B. bei Weitergabe an andere nicht berechtigte Personen, entziehen.

Wegen der besonderen Anforderungen an den Nachweis der Tätigkeit empfehlen wir Ihnen, sich bitte vor der Antragstellung direkt mit dem ZVNRW in Verbindung zu setzen. 

Antragsformular

Wir bitten Sie, das Antragsformular im PDF-Format auszufüllen und mit allen erforderlichen Unterlagen beim ZVNRW einzureichen.

Fotos können Sie auch gerne per E-Mail an kahnke(at)zvnrw.de übermitteln.

Folgeantrag

Das Antragsformular ist jährlich als Folgeantrag einzureichen.

Verlust

Im Falle des Verlustes eines Presseausweises bitten wir, dies schriftlich (E-Mail) mitzuteilen. Es kann dann gegen eine Gebühr ein neuer Ausweis ausgestellt werden.

» Presseausweis-Antragsformular als PDF

Wichtige Informationen zum Ausfüllen des Antragsformulars:

Um sich PDF-Dateien ansehen zu können, benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie hier kostenlos downloaden können. Zum problemlosen Ausfüllen der Datei am Bildschirm benötigen Sie
eine Version des Acrobat Readers ab 6.0. Nach dem Ausfüllen am Bildschirm drucken Sie das fertige Formular bitte aus, unterschreiben es und leiten es per Fax oder Brief an die
für Sie zuständige Landesorganisation weiter. Sofern Ihr Rechner nur niedrigere Versionen des Acrobat Readers (bis 5.0) unterstützt, kann das Formular am Bildschirm nicht korrekt
ausgefüllt werden. In diesem Fall drucken Sie das Formular bitte blanko aus, füllen es handschriftlich samt Unterschrift aus und senden es anschließend an Ihre Landesorganisation.
Sollte es trotz passender Acrobat Reader-Version Probleme mit dem Ausfüllen am Bildschirm geben, speichern Sie die Datei mit dem Formular auf Ihrem Rechner ab, öffnen Sie den
auf Ihrem Rechner gespeicherten Acrobat Reader (ab Version 6.0) und darin das abgespeicherte Formular.

Presseausweis Kontakt:
Ansprechpartnerin: Silke Kahnke 
Tel.: 0211 / 788 1990
Fax: 0211/ 788 1992
E-Mail: kahnke(at)zvnrw.de